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FACHLEXIKON-ARCHIV

 

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A

Additive Primärfarben
Rot, Grün und Blau sind die Primärfarben des Lichts, aus denen alle anderen Farben entstehen können. Das Bild eines Monitors oder eines Fernsehers wird z.B. nach dem Prinzip der Additiven Farbmischung erzeugt.

Aliasing
Bezeichnet man den Treppeneffekt, der sich bei zu gering aufgelösten Bilddaten besonders bei schrägen Linien oder Kurven störend bemerkbar macht.

Anti-Aliasing
Rechnerisches Verfahren um den og. Aliasing-Effekt zu entschärfen. Dies erfolgt durch das Errechnen von Farbverläufen zwischen dem durch Aliasing gestörtem Objekt und dem Hintergrund. Negativer Nebeneffekt: Die Objekte verlieren an Randschärfe

Alpha-Kanal
Ein Kanal, der in Bildbearbeitungssoftware für Masken, Transparenzen oder zusätzliche Farbinformationen reserviert ist.

Ausschießen
Die zu bedruckenden Seiten eines Druckproduktes müssen in der Druckvorstufe so auf dem Druckbogen angeordnet werden, dass sie nach dem Falzen in der richtigen Reihenfolge hintereinander liegen. Dies geschieht heutzutage digital mit einer Software am Computer.

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B

Belichter
Eine Hardware zum Aufzeichnen digitaler Daten auf Filmen, Platten oder direkt auf die Druckmaschine mit Hilfe von intermittierenden Lichtstrahlen

Bildkompression
Digitale Bilder werden komprimiert um den benötigten Speicherplatz auf einer Festplatte zu verringern. Die verschiedenen Kompressionsverfahren können jedoch teilweise die Bildqualität verschlechtern.

Blooming
In der digitalen Fotografie versteht man darunter das Überlaufen elektrischer Ladung zwischen den einzelnen CCD-Elementen. Als Ursache ist eine Überbelichtung der Fall, die sich wiederum auf dem Foto durch Streifen oder weiße Löcher niederschlägt.

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C

Cache
Ist der Fachbegriff für den Teil des RAM-Speichers oder des Festplattespeichers, der Verwendung bei der Speicherung von häufig benötigten Daten findet. Diese sind so schneller abrufbar.

CIE L*a*b*
Ist die Bezeichnung eines im Jahre 1976 festgelegten Farbraumes, der besonders für die Einschätzung und Bewertung von Farbunterschieden (Delta-E-Werten) geeignet ist. Im Rahmen von Color Management wird er als geräte- und medienunabhängiger Farbraum verwendet.

Client
Als Client bezeichnet man einen Arbeitsplatz der Zugriff zum Server hat.

Client-Server-Netzwerk
In einem solchem Computer-Netzwerk werden die Daten und die Rechtevergabe der einzelnen Clients von einem zentralen Computer (Server) verwaltet.

CMYK
Cyan, Magenta, Yellow, Key (Schwarz)
Subtraktiver Farbaufbau mit den og Primärfarben.

Composing
Darunter wird das Zusammenstellen einer neuen Bilddatei aus verschiedenen Bildern oder Bildteilen verstanden, die durch gekonntes simuliern von Licht- und Schatteneffekte wie ein Original wirken.

Computer to Plate (CtP)
Bebilderung einer Druckform mit digitalen Daten außerhalb der Druckmaschine mit hierfür speziell geeigneten Einrichtungen

Cookie
Ein Internet-Browser stellt eine Cookie-Datenbank zur Verfügung. Dort kann der Server einer besuchten Webseite Informationen hinterlegen und bei erneuten Besuch der Seite auslesen.
Ein häufiges Beispiel sind Kontaktformulare. Dabei wird ein Cookie abgelegt, das bei erneutem Besuch der Seite ausgelesen und ausgewertet wird, so dass beispielsweise die Adresse bereits in den vorgesehenen Feldern eingetragen ist.

Copy-Dot-Daten
Dies sind digitale Daten, die durch das Redigitalisieren von vorhandenen Filmvorlagen entstanden sind. Hierbei wurden die Filme der einzelnen Farbkanäle von hochauflösenden Scannern als Bitmap-Bilder gescannt und dann mit Hilfe einer speziellen Software zu einer Datei zusammengefügt.

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D

Database Publishing
Datenbank gestütze, automatisierte Produktion von Werbemitteln.

Densitometer
Elektronisches Meßgerät zur Ermittlung des Dichteumfangs fotografischer Vorlagen, zur Messung der Schwärzung fotografischer Schichten und Belichterkalibrierung.

Digitalproof
Farbverbindlicher Ausdruck des Datenbestands zur farblichen Kontrolle und Abstimmung an der Druckmaschine.

Druckkennlinie
Die Druckkennlinei zeigt die Abweichung auf, wie weit der gedruckte Punkt auf dem Druckmedium von dem Punkt auf dem Film bzw. auf der Platte in seiner Größe abweicht.

Druckkontrollstreifen
Vierfarbige genormte Messstreifen, mit denen sich Parameter wie Graubalance, Passgenauigkeit und Farbdichte in Proof und Druck überwachen lassen.

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E

Entrastern
Das Beseitigen von Rasterpunkten während oder nach dem Scannen bereits gedruckter Vorlagen durch Entschärfen des Bildes. Hierdurch werden Moiré-Muster und Farbverschiebungen bei der anschließenden Rasterproduktion verhindert.

Euroskala
ist die Farbtabelle, die in Europa für den Vierfarbendruck verwendet wird. Diese Farben sind Cyan, Magenta, Yellow und Schwarz.

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F

Farbabstand
Die Distanz zweier Farben im gleichen Farbraum.

Farbauszug
Farbanteil einer digitalen Vorlage, die einer Farbe des Mehrfarbendrucks entspricht. Für den CMYK-Vierfarbdruck sind die Farben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz erforderlich, die zur Herstellung der entsprechenden Druckplatten dienen. Die Farbauszüge, die zusammen wieder die komplett farbige Vorlage ergeben, nennt man Farbsatz.

Farbraum
Die räumliche Darstellung von Farben und ihrer Beziehung zueinander. Jedes Gerät, das Farbe wiedergibt besitzt seinen eigenen Farbraum, d.h. jedes Gerät kann nur eine bestimmte Anzahl an Farben darstellen. Diesen nennt man auch Gammut.

Farbrauschen
Bezeichnet eine verfälschte Wiedergabe von Farbinformationen eines Bildes, z.B. Punkte auf einer eigentlich weißen Fläche.

FTP (File Transfer Protokoll)
Dieses Protokoll wird zur Übertragung von Daten genutzt. So werden mit diesem Protokoll zum Beispiel meistens die Daten einer Webseite auf den Webserver geladen.

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G

Gammawert
ist der Tonwertumfang eines Bildes. Die Gammakurve stellt das Verhältnis zwischen den Tonwerten in einer Bilddatei und den Tonwerten des Ausgabegerätes (Monitor) dar.

Gamut
siehe "Farbraum"

GCR - Unbuntaufbau
Bei GCR (Grey Component Replacement) oder Grauanteilersetzung werden Grautöne anteilsmäßig aus genau berechneten Anteilen von Cyan, Magenta und Yellow, welche zusammen Grau ergeben, durch einen entsprechenden Anteil schwarzer Druckfarbe ersetzt. Dies geschieht vorwiegend in den neutralen Farbtönen und in den Graukomponenten von ungesättigten Farben. Durch dieses Verfahren können die benötigte Farbmenge reduziert und Farbverschiebungen vermieden werden.

Graubalance
Als Graubalance bezeichnet man die Balance zwischen den CMY-Farbstoffen, die zur Erzeugung neutraler Grautöne ohne Farbstich erforderlich sind.

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H

Halbton
Bezeichnung für einen Farbton, der nicht Schwarz oder Weiss oder den Vollton einer Farbe, sondern eine prozentuale Mischung aus Farbe und Untergrundton darstellt.

Hexadezimal
Zahlensystem, das auf der Basis 16 aufbaut. Es wird geschrieben mit den Ziffern 0 bis 9 und den Buchstaben A bis F. Im Computerbereich weit verbreitet, da die Werte eines Bytes (28) auch mit exakt zwei Hexadezimalziffern (2x24) geschrieben werden können.

Hints
ist die Codierung bei einer PostScript oder TrueType-Schrift die das Verhalten und Aussehen der Schrift enthält.

Hotfolder
bezeichnet man einen Ordner auf einem Rechner, der von einer Software überwacht wird. Dies dient dazu, Dateien in diesem Ordner abzulegen und so bestimmte Aufgaben der Software automatisch ablaufen zu lassen.

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I

ICC
Abkürzung für International Color Consortium. Zusammenschluss bedeutender Firmen aus dem PrePress-Bereich mit dem Ziel, einheitliche Standards für Farb-Management-Systeme zu schaffen.

Indizierte Farben
Bilddatenformat mit erheblich reduziertem Farbumfang, z.B. mit 8 Bit Farbtiefe (256 Farben), wobei die Einzelfarben aber nicht durch Reduzierung der Anzahl der Graustufen je Kanal (also willkürlich) festgelegt werden, sondern nach festen oder frei festlegbaren Farbtabellen. Nicht zu gebrauchen in der Druckvorstufe!

Initialien
Vergrösserte Anfangsbuchstaben eines Absatzes, der den Textbeginn hervorheben und das Werk illustrativ schmücken soll. In früheren Zeiten stellte die filigrane Gestaltung von Initialen eine eigene Kunstrichtung dar, heute ist sie eine automatische Funktion des Computersatzes.

Inline-Finishing
Endverarbeitung zum fertigen Druckprodukt, die noch innerhalb der Fertigungsstrasse der Druckmaschine erfolgt, z.B. bei Broschüren und Flyern. Ein Beispiel ist unsere Xerox-Digitaldruckmaschine: sie kann inline Produkte falzen und rückendrahtheften.

Interpolation
Berechnung von fehlenden Pixeln bei Massstabs- und Grössenänderungen, Rotation und anderen Modifikationen von Bilddaten. Im Gegensatz zur einfachen Pixelwiederholung ist die Interpolation frei von Treppenbildung. Durch Interpolation ist es möglich, Massstabsänderungen bei Bilddaten in grösserem Umfang vorzunehmen, ohne dass die Qualität der Abbildung darunter allzusehr leidet.

Invertieren
Umkehren der Tonwerte eines Bildes in ihr Negativ.

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J

Job Definition Format (JDF)
JDF ist als datentechnische Grundlage für die herstellerunabhängige Integration von Druckprozessen bestimmt. JDF basiert auf der Formatierungssprache XML und umfasst eine Definition für die Beschreibung von Druckaufträgen (Job Tickets) sowie ein Nachrichtenformat und ein zugehöriges Übermittlungsprotokoll.

Job Ticket
Digitale "Auftragstasche" im Arbeitsablauf der Druckvorstufe. Es nimmt Anweisungen zum Ausschießen, Über-/Unterfüllen und OPI sowie Ausgabeparameter oder Informationen für Druck und Finishing auf.

JPEG-Komprimierung
Verlustbehaftetes Komprimierungsverfahren für Bilddaten, bei dem eine hohe Kompressionsrate erzielt wird (in der Regel über 90% bereits bei minimaler Verdichtung). Es muss aber ein gewisser Qualitätsverlust hingenommen werden. Das JPEG-Verfahren teilt das Bild in Cluster (Gruppen) von ca. 16 bis 256 Pixeln und wendet die mathematische Fourier Transformation an, um Näherungen an die Muster innerhalb des jeweiligen Clusters zu finden. Es werden dann nur die Variablen gespeichert, die unter Anwendung der Transformation zur Erzeugung der Muster dienen, die jedoch mehr oder weniger stark von den Details des Originals abweichen.

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K

Kalibrierung
Abgleich von Geräten auf deren korrekte Funktion. In unserer Druckvorstufe dient die Kalibrierung der Ein- und Ausgabegeräte – Monitore, Scanner, Belichter usw. – vor allem dazu, ihre Farbdarstellung zu kontrollieren und gegebenenfalls zu korrigieren. So wird erreicht, dass zum Beispiel die farbliche Darstellung der Daten am Monitor dem späteren Druckprodukt bestmöglich entspricht.

Kapitälchen
Großbuchstaben in der Größe der Grundhöhe von Kleinbuchstaben im gerade verwendeten Schriftgrad. Sie dienen dazu, einzelne Wörter optisch hervorzuheben.

Kerning
Der englischen Begriff Kerning bezeichnet die gezielte Variation der Abstände zwischen bestimmten Buchstabenpaaren innerhalb von Wörtern, um so ein ästhetisch ausgeglichenes Schriftbild zu erhalten. Beisielsweise rückt man die Buchstaben A und V näher zusammen. Überlappen sich beim Zusammenrücken die Grundflächen von zwei Buchstaben – etwa bei der Buchstabenkombination "Te" –, dann spricht man von Unterschneiden.

Kontrollstreifen
Analoge und digitale Kontrollstreifen bilden die Grundlage für eine effektive Qualitätskontrolle in der Repro und im Druck. Für den Druckprozess gibt es eine Vielzahl von Kontrollstreifen, als Beispiel sind erwähnt: Der Medienkeil für Proof und Druck, der digitale Plattenkeil zur Kontrolle der Druckplatten, der digitale Druckkontrollstreifen zur Kontrolle des Fortdrucks etc.

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L

Laufrichtung
Richtung, in der Papier durch die Papiermaschine läuft. Dies ist in der Regel auch die bevorzugte Faserrichtung im Papier, und in dieser Richtung ist es meist steifer und dimensionsstabiler. Auf Bogenpaketen ist die Laufrichtung des Papiers oft durch einen Pfeil gekennzeichnet.

Leporellofalz
Fortlaufende, parallele Falzung von Broschüren und ähnlichen Druckerzeugnissen nach Art einer Handharmonika, bei der die Falzung abwechselnd nach vorn und hinten erfolgt. Bei dieser Falzart sind alle Seiten gleich groß.

Lichtechtheit
Beschreibt die Unempfindlichkeit von Farben – gerade auch bei Druckfarben – gegenüber dem Einfluss von Sonnenlicht. Nach der Norm DIN 54003/4 sind in der so genannten Wollskala acht Stufen von "sehr gering" bis "hervorragend" definiert. Stufe drei - mäßig lichtecht - bedeutet etwa, dass man die Farbe im Sommer vier bis acht Tage und im Winter zwei bis vier Wochen lang dem Tageslicht aussetzen kann, ohne dass eine optische wahrnehmbare Abweichung erkennbar ist.

LowRes
In der elektronischen Bildverarbeitung ist dies eine gebräuchliche Bezeichnung für Low Resolution-Dateien, also Dateien mit geringer Auflösung, die für die Darstellung am Monitor bzw. für Entwurfszwecke benutzt werden. Für die Endseitenbelichtung werden die LowRes-Daten dann automatisch (über sogenannte OPI-Systeme) oder manuell ersetzt gegen die HiRes-Versionen der Bilder ersetzt.

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M

Makulatur
Fehlerhafte Drucke. Meistens wird dieser Begriff in einer Druckerei für das Vorlaufpapier (das beim Einrichten der Druckmaschinen anfällt) genutzt. Im weiteren Sinn bezeichnet man damit sämtliche Papierabfälle in Druckbetrieben: schadhaftes Papier, Verpackungsmaterial sowie überzählige und reklamierte Druckerzeugnisse.

Marginalien
Zusätzliche Informationen und Bemerkungen in Form von Texten und/oder Bildern, die außerhalb des Satzspiegels auf dem Randsteg einer Druckseite angeordnet sind. Man findet sie vor allem in Büchern, die dafür geeignete, entsprechend breite Randstege besitzen.

Metamerie
Farbmuster mit unterschiedlichen Spektralwerten können unter einer Lichtart gleich aussehen, obwohl sie unter einer anderen Lichtart einen Farbabstand aufweisen.

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N

Normlicht
Bezeichnung für ein genormtes, tageslichtähnliches Kunstlicht, wie es z.B. in Druckereien zur Farbbeurteilung verwendet wird. Es wird erzeugt durch spezielle Leuchtstoffröhren, deren Spektrum auf durchschnittliches Tageslicht abgestimmt ist. Normale Leuchtstoffröhren und Glühlampen sind zur Farbbeurteilung nur sehr bedingt geeignet.

Nutzen
Ein Begriff aus der Drucktechnik. Der Nutzen gibt die Anzahl der gleichen Einzelteile eines Druckerzeugnisses auf dem Druckbogen an. So kann man z.B. auf einer DIN A3 Seite zwei DIN A4 Seiten platzieren und hat so folglich zwei Nutzen.

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O

OCR
Optical Character Recognition. Optische Zeichenerkennung. Mit OCR ist es möglich gescannte Textvorlagen elektronisch wieder in editierbare Texte zu verwandeln.

Offenes Format
Beschreibt das Endformat der aufgeschlagenen Doppelseite einer Broschüre. So hat eine DIN A4 Broschüre offen ein Format von DIN A3.

Opazität
Grad der Lichtundurchlässigkeit von Papier. Beidseitig bedrucktes Papier sollte eine möglichst hohe Opazität besitzen um so die Lesbarkeit von Text zu erhöhen. Ein höherer Holzanteil im Papier sowie Füllstoffe wie Kaolin, Talkum oder Titandioxyd steigern die Opazität.

Optische Aufheller
Bei Papieren werden oft Pigmente verwendet, die den unsichtbaren Ultraviolettanteil von Tages- oder Kunstlicht in sichtbares Licht umwandeln. Das Papier remittiert auftreffendes Licht stärker und wird so als "strahlend" weiß wahrgenommen.

Open Source Software
Als Alternative zur kostenpflichtigen Software ist die so genannte Open Source Software grundsätzlich kostenlos verfügbar. Sie darf beliebig genutzt und weiterverbreitet werden. Der Quellcode des Programmes ist ersichtlich und darf verändert werden. Als einzige Bedingung muss der Nutzer solche Veränderungen bekannt machen und ebenfalls weitergeben. Auf diese Weise soll Open Source Software gemeinsames geistiges Eigentum aller Entwickler und Anwender werden und durch die gemeinsame Entwicklungsarbeit ein höheres Qualitätsniveau erreichen als herkömmlich produzierte Software. Das bekannteste Beispiel für Open Source Software ist das Betriebssystem Linux.

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P

Paginierung
ist der Fachbegriff für die Seitenzahlen.

Pantone-System
Farbsystem, basierend auf 15 Grundfarben, die in eine Vielzahl von Mischungen (ca. 1.000 Schmuckfarben) ergeben. Das System basiert, wie HKS, auf Farbfächern. Der Einsatz dieses Farbsystems konzentriert sich vorwiegend auf Firmenlogos und Schmuckfarben.

Papierklassen
Es gibt verschiedene Papierklasssen, bei denen Druckpapiere anhand ihrer Oberflächen untschieden werden. Man unterscheidet grundsätzlich zwischen gestrichenen (glatten) und ungestrichenen (rauhen) Oberflächen, sowie zwischen glänzend und matt.

Parallelfalz
Falzart mit parallelem Bruch. So wird z.B. eine DIN A4 Seite für ein DIN-lang Kuvert zu drei gleichen Teilen so gefaltzt, das jede Seite ein Format von 210mm x 99mm hat. Die andere gängige Variante wäre der Wickelfalz.

Passkreuze/Passermarken
Kreuze, die ausserhalb des endgültigen Beschnittbereiches mitgedruckt werden, um die verschiedenen Farbformen beim Mehrfarbendruck bezüglich ihres Standes möglichst gut aufeinander abstimmen zu können.

Perforieren
Verfahren zur Stanzung kurzer Einschnitte in ein Druckobjekt, die es dem Anwender ermöglichen, Teile genau definierter Form und Grösse herauszutrennen, z.B. Antwortkarten oder Coupons.

Postprint
Der englischen Begriff Postprint steht für das deutschen Wort "Weiterverarbeitung". Hiermit sind die Arbeitsgänge gemeint, die nach dem Druckvorgang zu dem fertigen Druck-Erzeugnis führen (z.B. Zusammentragen, Falzen, Schneiden, usw.)

Prozessstandard Offset (PSO)
Richtlinie zur Standardisierung des ganzen Produktionsablaufes im Offsetdruck. Diese wurde 2002 vom Bundesverband Druck festgelegt. Ein wesentliches Element des PSO ist der Einsatz von Color Management. Es sind Anleitungen für die Datenübernahme, die Datenaufbereitung, sowie Toleranzen für den Offset festgelegt.

Punktzuwachs
Änderung der Größe der Rasterpunkte, die beim Erstellen der Druckplatten und während des Druckvorgangs enstehen kann. Hierdurch kommt es, vor allem in den mittleren Tonwerten, zu unerwünschten Farbverschiebungen.

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R

Rasterweite
Anzahl der Rasterpunkte, die auf eine Längeneinheit fallen. Gängige Angaben sind L/cm (Linien pro Zentimeter) und lpi (lines per inch).
 
Rasterwinkel
Bei regelmäßigen Rastern gibt der Rasterwinkel die Richtung der Rasterung von der Senkrechten aus gemessen an. Für einfarbige Darstellungen ist die Diagonalstellung des Rasters (45 oder 135 Grad) üblich. Bei mehrfarbigem Druck sollte man für die verschiedenen Farben unterschiedliche Rasterwinkel verwenden, um Überlagerungseffekte (Moiré) zu vermeiden. Nach der Norm DIN 16547 verwendet man für die vier Farben Gelb, Magenta, Cyan und Schwarz die Winkel 0, 15, 75 und 45 Grad.

Registerhaltigkeit
Dieser Begriff ist in der Druckbranche mit zwei Definitionen geläufig:


In einer Publikation sollten die Textzeilen der linken und rechten Spalte oder Seite auf der gleichen Höhe sein, sie sollten "Register halten".


 

Das exakte Übereinanderpassen der vier Druckfarben während des Druckvorganges


Raster Image Processor (RIP)
Sehr leistungsfähiger Comuper, der bei der Druckausgabe digitaler Daten für die Verarbeitung des Druckdatenstromes zustänig ist. So wird die PostScript-Seitenbeschreibung (die z.B. in einer PDF-Datei gespeichert ist) in belichtungsfähige Bitmap-Daten umgewandelt.

Rüstzeit
So bezeichnet man in einer Druckerei die Zeit, die zur Vorbereitung der Druckmaschine benötigt wird. So wird sie unter anderem mit den benötigten Farben und Druckplatten bestückt, usw.

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S

Satinieren
Unter Satinieren versteht man eine Nachbehandlung des Papiers nach der Herstellung. Dieser Vorgang wird in einem sogenannten Kalander – auch Kalandrieren genannt – durchgeführt. Dabei läuft das Papier über mehrere Walzenpaare, die sich durch verschiedene Härtegrade und Materialien unterscheiden. Dadurch bekommt die Papieroberfläche mehr Glätte und Glanz.

Schmalbahn
Beschreibt die Laufrichtung des Papieres während der Herstellung. Verläuft die Ausrichtung der Fasern in Maschinenrichtung (in Laufrichtung), spricht man von Schmalbahn.

Schön- und Widerdruck
Bezeichnet man das doppelseitige Bedrucken eines Druckbogens mit verschiedenen Druckformen. Der erste Druckgang ist der Schöndruck, der Widerdruck wird nach dem Wenden des Bedruckstoffes auf die Rückseite gedruckt.

Seitenmontage
Das Platzieren von fertigen Seiten auf dem Standbogen. Für dieses Vorgehen werden Ausschießprogramme eingesetzt.

Separation
Zerlegen der Farbinformation eines Bildes in Farbauszügen. So wird ein Bild für den Offsetdruck in die vier Farbkanäle (CMYK) des Vierfarbdrucks zerlegt.

Softproof
Dient zur Simulation eines Druckergebnisses am Monitor. Ein aussagekräftiges Softproof setzt die Verwendung von Color Management vom Eingabegerät bis zur Druckmaschine voraus. Ebenso müssen die Lichtverhältnisse am Monitorarbeitsplatz den Normen entsprechen.

Spektralfotometer
Farbmessgerät, um den Farb- und Buntton einer Farbe zu bestimmen. Ein Spektralfotometer misst das Verhältnis von einfallendem zu reflektiertem Licht einer farbigen Probe in genau bestimmten Wellenlängenschritten und -abständen über das ganze sichtbare Spektrum.

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T

Tonwertzunahme
Mit diesem Begriff wird die Punktvergrößerung des Rasterpunktes im Druck gegenüber dem in der Druckvorstufe definierten Rastertonwert beschrieben. Ursachen dafür sind der Druck in der Druckmaschine, der die Farbe quetscht, der Lichtfang, die Art des Papieres usw. Der Zusammenhang zwischem gewünschtem Rastertonwert und tatsächlichem wird mittels Kennlinien beschrieben. Mit Kenntnis dieser Kennlinien kann der Effekt ausgeglichen werden. Der Rasterpunkt wird also kleiner angelegt und erreicht dann durch den Punktzuwachs die gewünschte Größe

Trapping
Verfahren zur Verhinderung von Blitzern bei leichten Passerverschiebungen im Mehrfarbendruck. Dabei werden Tonflächen nach bestimmten Regeln gegenseitig überlappt, damit zumindest bei leichter Verschiebung der Farbformen gegeneinander kein Weiß (Papierfarbe) durchscheint.

Typografie
Lehre von der Gestaltung und dem Einsatz der Schrift. Ihr Ziel ist es, Text bestmöglich lesbar sowie optisch ansprechend zu machen - durch Auswahl von Schriftarten, -größen und -attributen, aber auch durch die Seitengestaltung.

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U

Überdrucken
Druckfarben mischen sich, wenn sie übereinander gedruckt werden. So entstehen andere Farben als ursprünglich gewünscht. Aus diesem Grund werden überlagernde Flächen normalerweise ausgespart. In bestimmten Fällen ist ein überdrucken jedoch durchaus gewollt. Ein typisches Beispiel ist dafür schwarzer Text, der dadurch an Kontrast gewinnt.
 
Überfüllung
Der Begriff Trapping hat sich seit geraumer Zeit in der Printmedien-Industrie etabliert. Wenn man von Trapping spricht, meint man damit das Über- beziehungsweise Unterfüllen benachbarter Farbflächen.
 
UCR (englisch Under Color Removal: Unterfarbenreduzierung)
Verfahren zur Reduzierung der Anteile des Farbauftrags von Magenta, Gelb und Cyan an dunklen und neutralen Bildstellen, indem Schwarz die CMY-Farbmengen ersetzt. Bei UCR wird bis zu einem Maximalwert mit den Buntfarben gearbeitet, ab einem bestimmten Wert kommt zur Steigerung der dunklen Bildbereiche nur noch Schwarz hinzu, um den maximal möglichen Farbauftrag nicht zu überschreiten (vergleiche Schwarzaufbau).

Unbuntaufbau
Verfahren zur Farbmischung bei der Herstellung von Farbsätzen für den Vierfarbendruck, bei dem man sämtliche (gleichen) Anteile der drei Buntfarben Cyan, Magenta und Gelb des CMYK-Farbsystems, die im Idealfall zusammen einen Grauwert ergeben, durch entsprechende Anteile der Farbe Schwarz ersetzt. Dadurch verringert sich der Farbeinsatz deutlich, und neben Kosteneinsparungen wird auch der Druckprozess leichter beherrschbar.
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V

Versalien
Großbuchstaben des Alphabets. Sie werden auch als Majuskeln (lateinisch major: größer) bezeichnet. Eine Versalienschrift ist demzufolge eine Schrift, die nur Großbuchstaben aufweist.

Vorsatzpapier
Es ist ein zähes, reißfestes Doppelblatt, das den Buchblock mit der Buchdecke verbindet. Es hat zum einen einen ästhetischen Aspekt der Überleitung vom Äußeren des Einbandes in das eigentliche Buch, andererseitzs ist es unverzichtbar für den technischen Zusammenhalt von außen und innen.

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W

Wickelfalz
Der Wickelfalz ist eine Form des Parallelfalzes, bei der die Teile des Falzbogens ohne Richtungswechsel um ein Bogenteil gefalzt werden. Dadurch, dass die Falzung jeweils in die gleiche Richtung geht, ergibt sich die namensgebende Wicklung. Um ein DIN A4 Dokument für einen 2-Bruch-Wickelfalz richtig aufzubauen sind die Seiten jeweils 100mm x 100mm x 97mm lang.

Wire-O-Bindung
Hierbei werden zusammengetragene Blätter mit einer metallischen Bindung – meist einer Spirale – verarbeitet. Die notwenigen Lochungen werden mit einer Stanzmaschine erzeugt. Anwendungsbeispiele sind Kalender, Collage-Schreibblöcke, Ringbücher, usw.

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